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"Extreme Blue" im IBM Labor

Forschungsmarathon für Studenten

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Zurich, Switzerland, 11. Juli 2001—In dieser Woche haben im IBM Forschungslabor in Rüschlikon zwei internationale Studenten-Teams einen über drei Monate dauernden Forschungsmarathon begonnen. Anfang Oktober sollen funktionierende Software-Prototypen als Resultat vorliegen.

IBM bietet dieses Praktikum der besonderen Art im Rahmen eines Programms namens "Extreme Blue" erstmals auch in ihren Laboratorien in Europa und Israel an. Von den sorgfältig ausgewählten Top-Studenten der technischen und wirtschaftsorientierten Informatik wird dabei sehr viel verlangt, es wird ihnen aber auch ebenso viel geboten. In Rüschlikon arbeiten zwei Teams von je vier Studierenden, darunter zwei Studentinnen, mit höchster Intensität an je einem anspruchsvollen Projekt in einem für IBM strategisch wichtigen Gebiet.

Das eine Team soll den Zugriff von mobilen Geräten auf das Internet verbessern—konkret geht es dabei um die Implementation von Verbindungsfunktionen in Netzwerkprozessoren—das andere Team befasst sich mit der Entwicklung einer neuen Methode zur Entdeckung von Hackerangriffen. Es handelt sich in beiden Fällen um Technologie, die es heute in dieser Form noch nicht gibt und in Fachkreisen Furore machen könnte, wenn die Projekte erfolgreich sind. "Sehr wichtig bei den Extreme Blue Projekten ist, dass es sich nicht um akademische Sandkastenübungen handelt, sondern um Arbeiten mit Potential für neue Märkte und damit natürlich auch für neue Geschäftsgebiete von IBM", sagt Phil Janson, der im IBM Forschungslabor Zürich in Rüschlikon für die Beziehungen zu den Universitäten und für Extreme Blue verantwortlich ist.

Die beiden Gruppen werden auch in der Freizeit weitgehend beisammen sein—Allgemeinbildung, Exkursionen und Unterhaltung gehören zum Programm von Extreme Blue—und sie werden zweimal mit den andern Teams in Europa zusammenreffen, im August im IBM Entwicklungslabor in Hursley, England, und Anfang September in Rüschlikon, wo auch die Teilnehmer aus Deutschland, England und Israel an einem mehrtägigen Anlass für einen Erfahrungsaustausch und Begegnungen mit hochkarätigen IBM Fachleuten zu Gast sein werden.

Teilnehmer aus aller Welt

Die in Rüschlikon angetretenen Teams sind ausgesprochen international zusammengesetzt. Neben einer ETH-Informatikstudentin deutsch-russischer Abstammung und einer Chinesin, die zur Zeit ein MBA-Studium an der Handelshochschule (ESC) in Grenoble, Frankreich, absolviert, kommen die teilnehmenden Informatikstudenten aus Belgien, Holland, Indien, Kanada und den USA. Sie werden in ihren Projekten von vollamtlichen Mentoren begleitet und unterstützt, in beiden Fällen langjährige IBM Wissenschaftler und ausgewiesene Experten in den betreffenden Gebieten.

Zusammen mit den Teilnehmern in USA, wo an drei Standorten an der Ostküste, in Kalifornien und Texas Extreme Blue Projekte durchgeführt werden, profitieren dieses Jahr insgesamt rund 100 Studenten von diesem Programm, das für hochtalentierte junge Leute nicht nur eine fachliche Herausforderung bildet, sondern ihnen auch in einmaliger Weise den Zugang zu weltweit führenden Laboratorien und Fachleuten für aktuelle Technologien bietet. Projekte und Teilnemer in Rüschlikon profitieren insbesondere von der hier vorhandenen Expertise im Bereich der Netzwerktechnologie und damit verbundenen Aspekten der Sicherheit und Mobilität.

Press contact

Nicole Strachowski
Media Relations
IBM Research - Zurich
Tel +41 44 724 84 45

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